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Schwimmen im Olympia-TV
Vom 9. bis 24. August berichten ARD und ZDF in ihren 4 Digitalprogrammen - EinsPlus (ARD), ZDFinfokanal, ZDFdokukanal und EinsFestival (ARD) - täglich zweimal acht Stunden und zweimal zwölf Stunden von den Olympischen Spielen in Peking. Ein Wettkampf-Schwerpunkt in der Disziplin Schwimmen in den Digitalkanälen konnte nicht erkannt werden..
Ergebnisse, Regeln, Geschichte...
Michael Phelps, noch angespannt vor den Lauf über 200 Meter Lagen. Auch in dieser Disziplin war Michael Phelps nicht zu schlagen: Er gewann seine sechste Goldmedaille in Peking, die zwölfte insgesamt - natürlich in Weltrekordzeit.
Nach Gold Nummer acht konnte Phelps nicht mehr aufhören zu lächeln. Bei seinen fünf Einzel- und drei Staffelsiegen in Peking stellte er sieben Weltrekorde und eine olympische Bestleistung auf. Mark Spitz hatte 1972 in München sieben Goldmedaillen geholt. Überwältigt sagte Phelps am Rand des Schwimmbeckens: „Ich weiß nicht, was ich jetzt fühle. Ich will nur noch meine Mutter sehen.“ So bahnte sich Phelps einen Weg durch die Fotografen und eilte ins Publikum zu Debbie Phelps, der die Tränen übers Gesicht liefen.
Foto © AP, Quelle F.A.Z.
17.08.: Mit 25 Weltrekorden gehen die olympischen Schwimm-Wettbewerbe von Peking in die Sport-Geschichte ein. Michael Phelps gewann von seinen acht Goldmedaillen nur einen nicht mit Weltrekord. Doch auch Stephanie Rice, Kirsty Coventry und Federica Pellegrini waren bei diesen Spielen besonders schnell. Alle Bestmarken in der Übersicht.
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Deutsches Team
17.08.: Britta Steffen - Jetzt auch Gold über 50 m Freistil

Britta Steffen, 24, Berlin-Neukölln (links). Absprung zum Goldrennen. Rechts von ihr die schnellste Ü-40-Schwimmerin der Welt: Dara Torres (USA) gewann Silber. Foto © dpa, Quelle F.A.Z.
Britta Steffen hat die Ehre der deutschen Schwimmer bei den Olympischen Spielen in Peking gerettet und nach ihrem Sieg über 100 m Freistil auch Gold über die halbe Distanz gewonnen. In 24,06 Sekunden unterbot sie dabei den Europarekord der Niederländerin Marleen Veldhuis um drei Hundertstel. "Das ist gigantisch", sagte Steffen nach dem Rennen. "Einfach nur Hammer." Wenn ihr jemand vor den Spielen gesagt hätte, dass sie in China zweimal Gold gewinnen würde, hätte sie entgegnet: "Träum weiter!" Für die zweite deutsche Starterin über die Sprint-Distanz, Petra Dallmann, war dagegen im Vorlauf schon Schluss: Sie verpasste mit 25,43 Sekunden und einem 25. Platz die Halbfinal-Qualifikation. Ebenfalls ausgeschieden ist die deutsche 4x100 Meter-Lagenstaffel der Frauen: Mit Britta Steffen als Schlussschwimmerin verpasste Guck mal, Gold! Foto © dpa, Quelle F.A.Z.
das DSV-Quartett mit Platz neun nach den Vorläufen nur knapp das Finale. (www.peking.ard.de)
16.08.: Britta Steffen zieht ins Olympische Finale über 50m Freistil ein
24,43 Sekunden reichen für Platz 3 im Semi-Finale
Peking (DSV) 100m-Freistil-Olympiasiegerin Britta Steffen hat als drittschnellste Schwimmerin der Semi-Finals in 24,43 Sekunden das morgige Finale über 50m Freistil erreicht. Schnellste Schwimmerin der Semi-Finals ist die 41-jährige US-Schwimmerin Dara Torres in 24,20 Sekunden.
Britta Steffen machte einen Tag nach ihrem Gold-Rennen über 100 Meter Freistil den Einzug in das 50-Meter-Finale perfekt. Die 24-Jährige schwamm im Halbfinale die drittbeste Zeit. 100-Meter-Olympiasiegerin Britta Steffen bei den Spielen in Peking in ihr zweites Einzel-Finale geschwommen. Die Berlinerin wurde nach 24,43 Sekunden im Halbfinale der besten 16 über 50 Meter Freistil als Dritte gestoppt. Die 41-jährige Amerikanerin Dara Torres schwamm in 24,27 Sekunden Bestzeit. Steffen musste keinen Druck mehr aushalten. Einen Tag nach ihrem Gold-Rennen machte sie als Halbfinal-Dritte den Einzug in das 50-m-Finale locker perfekt.
"Es war entspannend", stellte die 24-Jährige fest. "Ich habe alles erreicht, was ich wollte." Wie befreit gab sie Auskunft. Eine Gold-Feier gab es nicht. "Ich wollte nur noch ins Bett." Bewunderung empfand sie für Dara Torres (USA), die mit 41 Jahren die beste Zeit vorgelegt hatte: "Das ist Wahnsinn, wie man in dem Alter so aussehen und so fit sein kann."
(dpa-Meldung vom 16.August 2008) (DSV)

15.08.: Gold über 100 m Freistil
Erster Olympiasieg für den Deutschen Schwimm-Verband seit 1992
Britta Steffen freut sich: Mit einem grandiosen Endspurt hat Britta Steffen das erste Schwimm-Gold für Deutschland seit 1992 geholt – und konnte ihr Glück danach kaum fassen.
Es ist der erste Olympiasieg für den Deutschen Schwimm-Verband seit 1992, als Dagmar Hase in Barcelona über die 400 m Freistil zu Gold geschwommen war. Wegen zahlreicher Pleiten und enttäuschender Leistungen hatten die Schwimmer und ihre Trainer und Betreuer in den vergangenen Tagen heftige Kritik einstecken müssen.
Ungläubig blickte Britta Steffen zunächst auf die Anzeigentafel – doch dann wurde ihr unmissverständlich klar: Sie hatte Gold über die 100 m Freistil gewonnen. Die Berlinerin vergoss Freudentränen und fiel Franziska van Almsick in die Arme. „Ich hab`die Augen zugemacht und bin mein Rennen geschwommen“, kommentierte sie ihren Auftritt im Wasserwürfel von Peking, wo sie zur Mitte des Rennens fast schon aussichtslos zurücklag, sich mit einem famosen Endspurt aber noch Gold sicherte – in 53,12 Sekunden vor Lisbeth Tricket aus Australien und Natalie Coughlin (USA). (Foto & Text: focus.de) mehr...

Britta Steffen, Berlin-Neukölln
Vorläufe Schwimmen: Nach dem Gold geht es mäßig weiter. Nach ihrem Sieg über 100 Meter Freistil qualifizierte sich Britta Steffen über die halbe Distanz für das Halbfinale. Die 4x100m-Lagenstaffel in der Besetzung Antje Buschschulte, Sarah Poewe, Andrea Samulski, Britta Steffen verpasste dagegen in 4:02,53 Minuten den Endlauf als Neunte. (Foto & Text: F.A.Z.)
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18.08.: Halbfinale 50 Meter Freistil. El-Masri chancenlos
Rafed El-Masri hat den Einzug ins Finale über 50 Meter Freistil klar verpasst. Der Berliner wurde Achter in seinem Vorlauf - zu wenig. Der Olympiasieger über 100 Meter, Alain Bernard aus Frankreich, war Halbfinalschnellster mit 21,54 Sekunden.
Rafed El-Masri: 26 Jahre. Vereine: SG Neukölln Berlin, Zehlendorfer TSV 1888. Vor vier Jahren ist der Schwimmer in Athen noch für Syrien ins Olympiabecken gesprungen. In Peking krault der Kurzstrecken-spezialist für Deutschland.
Rafed El-Masri. © dpa
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Was machen die anderen?
17.08.08 Der amerikanische Ausnahmesportler Michael Phelps hat bei den Schwimm-wettbewerben in Peking seine achte Goldmedaille geholt und damit den Rekord von Mark Spitz bei den Olympischen Spielen in München über-trumpft. Nach dem Sieg in der 400-Meter-Lagenstaffel dankte der 23-Jährige aus Baltimore seinen Teamkollegen Aaron Peirsol, Brendan Hansen und Jason Lezak. Ohne ihre Unter-stützung wäre die Rekordjagd nicht möglich gewesen, sagte Phelps nach dem Sieg der amerikanischen Staffel vor Australien (3:30,04) und Japan (3:31,18). Allerdings lagen die Amerikaner nach der dritten Runde nur auf dem dritten Platz, ehe Phelps sein Team mit kraftvollen Schlägen zum Erfolg führte. In 3:29,34 Minuten stellten die Amerikaner auch einen Weltrekord auf. mehr... Foto © ddp, Quelle F.A.Z.
Nach Gold Nummer acht konnte Phelps nicht mehr aufhören zu lächeln. Bei seinen fünf Einzel- und drei Staffelsiegen in Peking stellte er sieben Weltrekorde und eine olympische Bestleistung auf. Mark Spitz hatte 1972 in München sieben Goldmedaillen geholt. Überwältigt sagte Phelps am Rand des Schwimmbeckens: „Ich weiß nicht, was ich jetzt fühle. Ich will nur noch meine Mutter sehen.“ So bahnte sich Phelps einen Weg durch die Fotografen und eilte ins Publikum zu Debbie Phelps, der die Tränen übers Gesicht liefen.

15.08.: 200 Meter Lagen. Sechstes Gold, wieder Weltrekord für Michael Phelps
Auch über 200 Meter Lagen war Michael Phelps nicht zu schlagen: Phelps gewann seine sechste Goldmedaille in Peking, die zwölfte insgesamt - natürlich in Weltrekordzeit. Zweiter wurde der Ungar Laszlo Cseh, der damit seine dritte Silbermedaille gewann, Dritter Ryan Lochte, der nur wenige Minuten zuvor die Goldmedaille über 200 Meter Brust gewonnen hatte.
Schwimmen, Männer, 200 m Lagen: GOLD: Michael Phelps (USA) 1:54,23 Minuten (Weltrekord) SILBER: Laszlo Cseh (Ungarn) 1:56,52 (Europarekord) BRONZE: Ryan Lochte (USA) 1:56,53, 4. Thiago Pereira (Brasilien) 1:58,14, 5. Ken Takakuwa (Japan) 1:58,22, 6. James Goddard (Großbritannien) 1:59,24, 7. Keith Beavers (Kanada) 1:59,43, 8. Liam Tancock (Großbritannien) 2:00,76. - im Vorlauf ausgeschieden: 40.: Markus Deibler (Biberach) 2:04,54 im Vorlauf ausgeschieden: 40.: Markus Deibler (Biberach) 2:04,54
Michael Phelps (links) schwamm seinen 25. Weltrekord
und gewann bisher elfmal bei Olympia insgesamt. Damit
ist er der beste Olympionike der Neuzeit. (Foto: focus.de)
15.08.: Henkel zweifelt an Weltrekorden
In einem Interview sagt die Goldmedaillengewinnerin von 1992 Heike Henkel, dass sie die Weltrekorde des US-Schwimmers Michael Phelps mit „gemischten Gefühlen“ beobachte.
"Wenn ich seine Zeiten sehe, werde ich skeptisch. Da frage ich mich schon: Wie ist das möglich ohne unterstützende Mittel? Dass er nur wegen seines speziellen Schwimmanzugs so schnell schwimmt, kann ich mir nicht vorstellen“, sagte Henkel „Zeit Online“. Sie „verstehe vollkommen, wenn gegen Sportler ein Generalverdacht besteht“ und könne „nachvollziehen, dass ein Großteil des Publikums den Glauben verloren hat“.
Henkel selbst war für die NADA (Nationale Anti-Doping-Agentur) aktiv. Allerdings habe sie im Kampf gegen Doping keine guten Erfahrungen gemacht... mehr...
Michael Phelps bereits 7x außerhalb der Wettkämpfe in Peking getestet
16.08.2008: Peking DSV - Michael Phelps ist bei den Olympischen Spielen in Peking bereits siebenmal außerhalb der Wettkämpfe getestet worden. Dies bestätigte der Teamarzt der US-Schwimmer, Scott A. Rodeo, der «New York Times».
Phelps habe dabei Blut- und Urintests über sich ergehen lassen müssen und sei schon im vorolympischen Trainingslager des US-Teams in Singapur von Testern besucht worden. Eine Stunde nach seiner Ankunft im olympischen Dorf am 4. August wurde Phelps erneut getestet, bestätigte Rodeo. (dpa-Meldung vom 16.August 2008)
15.08.: 200 Meter Brust: Soni schnappt Jones Gold und den Rekord weg.
Die Amerikanerin Rebecca Soni hat eine Überraschung geschafft und die überlegene Brust-schwimmerin der letzten Jahre, die Australierin Leisel Jones, besiegt. Sie brach Jones' Weltrekord und schwamm in 2:20,22 Minuten zu Gold, vor Jones und der Norwegerin Sara Nordenstam.
Frauen, 200 m Brust: GOLD: Rebecca Soni (USA) 2:20,22 Minuten (Weltrekord) - SILBER: Leisel Jones (Australien) 2:22,05 - BRONZE: Sara Nordenstam (Norwegen) 2:23,02 (Europarekord) - 4. Mirna Jukic (Österreich) 2:23,24, 5. Julija Efimowa (Russland) 2:23,76, 6. Annamay Pierse (Kanada) 2:23,77, 7. Rie Kaneto (Japan) 2:25,14, 8. Megumi Taneda (Japan) 2:25,23. - im Halbfinale ausgeschieden: 10. Anne Poleska (Krefeld) 2:26,71
© AFP (Foto & Text: F.A.Z.)

© AFP
15.08.: 200 Meter Rücken: Lochte mit Weltrekord zum Gold.
Ryan Lochte (USA) hat seine erste Goldmedaille gewonnen: in 1:53,94 Minuten schlug er knapp vor dem Olympiasieger von Athen und dem Sieger über 100 Meter Rücken in Peking, seinem Landsmann Aaron Peirsol, an und stellte einen neuen Weltrekord auf. Dritter wurde der Russe Arkadi Wjatschanin, der in einem Stechen den Frankfurter Helge Meeuw geschlagen hatte, um das Finale zu erreichen
200 m Rücken, Männer: GOLD: Ryan Lochte (USA) 1:53,94 Min. Weltrekord - SILBER: Aaron Peirsol (USA) 1:54,33 - BRONZE: Arkadi Wjatschanin (Russland) 1:54,93 Europarekord - 4. Markus Rogan (Österreich) 1:55,49; 5. Ryosuke Irie (Japan) 1:55,72; 6. Hayden Stoeckel (Australien) 1:56,39; 7. Razvan Florea (Rumänien) 1:56,52; 8. Gregor Tait (Großbritannien) 1:57,00; im Halbfinale ausgeschieden: 9. Helge Meeuw (Frankfurt/Main) 1:56,85 (Foto & Text: FAZ)
© AP