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Besuch des Barfußpfads Dannenwalde bei Berlin
Samstag, 19. Juli 2008

Wer es ausprobiert stellt schnell fest: Barfußlaufen macht einfach großen Spaß!
Das Gefühl der Freiheit und Ungezwungenheit ist unvergleichlich: Den Alltag mit seinen Konventionen und Zwängen abstreifen, das Erdreich spüren, mit allen Sinnen die Welt wahrnehmen... so wird jeder Ausflug zum erholsamen Erlebnis, Naturwanderungen genauso wie Stadtbummel.

Wir haben es einmal mit Barfußanfängerfüßen ausprobiert!
Auf dem Barfußpfad Dannenwalde bei Berlin.

Für dein befreiendes Fuß-Erlebnis wurde im Jahre 2007 von Fuss e.V. und Stadt Gransee Deutschlands erster Barfußpfad mit Bahnanschluss fertiggestellt. Du erreichst den Erlebnispfad für die ganze Familie mit Direktverbindung vom Berliner Hbf. in 57 min. VBB fahrinfo - Link (mit Vorbelegung)

Einen ersten Eindruck vermitteln die Beiträge von Radio Eins vom 5. Sept. 07 und der Fernsehsen-dung "zibb - zuhause in berlin & brandenburg", die den Barfuß-pfad im August 2007 besuchte: zibb-Website (oben rechts auf "Video" klicken).

"Einfach mal die Schuhe ausziehen und in der freien Natur den Füßen ein sinnliches Vergnügen bereiten - im Grunde kann man das auf Brandenburgs Wanderwegen allüberall. Es tut nur niemand." (Redaktion rbb-online) Die Barfuß-Initiative Berlin-Brandenburg meint das auch und setzt sich für Naturgenuss mit Hautkontakt auf den Sand-, Wiesen- und Waldwegen Brandenburgs ein. Im Anschluß an den Besuch des Barfußpfads probieren wir es einmal aus, unseren Füßen auf einer kleinen Barfußbewegung in der freien Natur ein sinnliches Vergnügen zu bereiten.


Jede Station eine Offenbarung für die Füße: Barfußpfad Dannenwalde. mehr...

Wir fuhren am Sonnabend, 19. Juli 2008 mit dem RE5 vom Berlin Hauptbahnhof (tief) ab Gleis 6 in Richtung Rostock Hbf nach Dannenwalde (bei Gransee). Abfahrt Berlin Hauptbahnhof (tief) war um 10:43 Uhr, Ankunft in Dannenwalde, Bahnhof um 11:32.

"Auf keinem Barfußpfad gibt es so viele originelle und teilweise auch witzige Stationen wie in Dannenwalde. Und auch drumherum ist die Gegend mit ihren Sandböden ganz toll zum Barfußlaufen!" Lorenz Kerscher, Webmaster von www.barfusspark.info:

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Barfuß durch den Britzer Garten
15. Juni 2008, 10:30 - 12:30 Uhr, Britzer Garten - Eingang Buckower Damm

 

Unsere Barfußaktivistin Martina Strauß sagt: "Ziehen Sie mit mir die Schuhe aus. Erleben Sie bewusster und sinnlicher den Britzer Garten. Spüren Sie das Gras an Ihren Füßen, wie es kitzelt und warm und frisch zugleich ist.  Ertasten Sie die vielen verschiedenen Steine, von bekletterbaren Findlingen bis zu den pieksenden Kieselsteinchen. Gönnen Sie sich am Quellbach eine erfrischende Abkühlung. Öffnen Sie Ihre Sinne, es wird ein unvergesslicher Spaziergang." Die Leitung hatte Martina Strauß, Dipl. Ing. Landespflege

Zehn Erwachsene erlebten einen Spaziergang der ganz anderen Art durch die einmalige Parkanlage: Der 90 Hektar große "Britzer Garten", die ehemalige Bundesgartenschau Berlin 1985 (hier gibt's  Infos zu Lage, Öffnungszeiten und Eintrittspreisen) bietet Gartenkunst, Gastronomie, Konzerte, Veranstaltungen, Sport- und Gesundheitsangebote, Tiere und eine richtige Museumsbahn – vor allem aber gepflegte gärtnerische Anlagen und Natur pur. Deshalb wurde er im Jahr 2002 unter die zehn schönsten Gärten Deutschlands gewählt. (Grün Berlin)

 

Auf einem etwa zweistündigen Spaziergang ließen wir uns von Martina Strauß, einer sinnlichen Barfußläuferin und erfahrenen Kennerin des Britzer Gartens den wunderbaren Garten zeigen und genossen ihn mit den Füßen. Nach unserer Barfußreise fragten wir uns, ob wir jemals eine für ihre sensitiven Sohlen ergiebigere und abwechslungsreichere Grünanlage erlebt hatten. Bei den Berliner Barfußwanderführern steht der Favorit unter den Barfußparks der Hauptstadt längst fest.


Spielplatz im Britzer Garten.

Im Park fand an der Britzer Mühle von 10 bis 18 Uhr gleichzeitig das „Britzer Mühlenfest“ statt: Unter der Schirmherrschaft von Altbürgermeister Professor Bodo Manegold gab es an der Britzer Mühle ein vielfältiges Programm: Streichelzoo, Ponyreiten, Oldtimer Show, Kutschfahrten, Bühnenprogramm, Bio Markt, Tombola, Autogrammstunden bekannter regionaler Sportvereine (Hertha BSC, Alba Berlin, Eisbären Berlin), Abendkonzert, Gospel Gottesdienst. Auf dem Britzer Mühlenfest trafen wir unser Initiativmitglied Heike Lehmann, die sich in der Clownsprechstunde aktiv engagiert.
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Freien Fußes ins Glauer Gebirge, Naturpark Nuthe-Nieplitz-Niederung
8. Juni 2008, 11 Uhr, Besucherzentrum Glauer Tal, 14959 Blankensee OT Glau (Stadt Trebbin)

Unsere Wanderung an jedem zweiten Sonntag im Monat ist speziell auf die Bedürfnisse von Barfußneulingen, Interessierten und Ausprobierer/innen ausgerichtet. Auch diese Veranstaltung war s/o (schuhoptionial).

 Wir starteten am neuen "Besucherzentrum Glauer Tal" des Naturparks Nuthe-Nieplitz-Niederung. Hier warten eine Ausstellung zum Naturpark, ein Café und ein großes Wildgehege (Bild links) auf die Besucher. Unsere Barfußreise führte uns von dort in die Glauer Berge, einer Moräne der jüngsten, vor 12.000 Jahren zu Ende gegangenen Weichsel-Eiszeit. Ihre Moränen durchziehen den Naturpark von Potsdam bis zum nördlichen Fläming als zuweilen recht steile Erhebungen. Nur der markante, fast vier Kilometer lange Zug der Glauer Berge mit dem Fontane-Wanderweg verläuft in ost-westlicher Richtung. Hier tarfen wir auf wunderbar sanfte Sandwege. Nach ca. zweieinhalb Stunden gelangten wir wieder zum Besucherzentrum des

Landschafts-Fördervereins Nuthe-Nieplitz-Niederung e.V., dem Veranstalter dieser ganz ursprünglichen Barfußreise. Öffnungszeiten Besucherzentrum und Wildgehege Glauer Tal: Montag - Sonntag 10.00 - 17.00 Uhr. Besucherzentrum Glauer Tal, Telefon: 03 37 31.700 460

Homepage des Naturparks Nuthe-Nieplitz-Niederung

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Eintauchen in ein Meer von Gelb und Grün - Ginsterblüte in der Döberitzer Heide
1. Juni 2008, 16:30 - 18:30 Uhr, c/o (clothing optional - bekleidungsoptional)


Das Herz der Döberitzer Heide am 28. Mai 2008

Bei unserem "Eintauchen in ein Meer von Gelb und Grün" war es uns ein Anliegen, den Teilnehmern die Natur mit allen Sinnen genießen zu lassen um für eine Weile ganz frei zu werden. Das begeisternde, energiereiche Gelb, der würzige Duft des Ginsters, die warme Sonne auf der Haut, der weiche Sand unter den Füßen... Wir wollten Angst und Scheu vor körperlicher Freiheit in einem geschützen Bereich nehmen, die Teilnehmer auf achtsame Weise zu der Freude des elementaren Nacktseins wieder hinzuführen. Fast alle, die Naturerlebnisse auf diese Weise erfuhren, haben die Nacktheit als Befreiung genossen, als kleinen Wiedereinstieg ins Paradies. Selbstverständlich war unsere Fußreise bekleidungsoptional, jede/r entschied ganz individuell über die Wahl der Kleidung.


Unser "Meer aus Gelb und Grün"

Die Döberitzer Heide, ein "nicht konvertiertes", jahrhundertelang militärisch genutzes Areal unmittelbar an der westlichen Stadtgrenze Berlins, ist aus Gründen der Gefährdungshaftung vom Eigentümer gesperrt. Jagdberechtigte nutzten jedoch über Jahre hinweg unsere Eingangsstelle und unsere Wege als Zugang zu den Ansitzen. Dieser Eingang ist nun dauerhaft geschlossen. Auf verwunschenen Wegen bewegten wir uns am Herz der Natur. Und waren sicher, vor militärischen Hinterlassenschaften geschützt zu sein. Weil die Döberitzer Heide seit mehreren Jahrhunderten nicht zivil genutzt wird, fanden wir keinerlei Anzeichen der Zivilisation. Keine Häuser, Straßen, Masten störten unser Auge. Keine Wegweiser lenkten uns ab.


Mit nackten Füßen auf sicheren Wegen

Wir haben Raum geschaffen für die Hingabe von fünf Erwachsenen nur an die Natur mit Achtung vor unserer Individualität und Persönlichkeit, dem Körper als unserem Schutzraum. Im Bewusstsein unserer Haut als größtem und sensiblen Organ schenkten wir uns die Freiheit, ganz eigene, selbstbestimmte Reize zu empfangen. Unsere wachen Sinne richteten wir in sanftem Umgang miteinander auf die Natur, unser aller Ursprung. Kameras und Telefone begleiteten uns nicht.

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Eröffnungsveranstaltung der Frauensportaktionswochen 2008
29. Mai 2008, 15:30 - 19:30 Uhr, Berliner Poststadion, Lehrter Straße 59, 10557 Berlin

"Frauen tun dem Sport gut" ist das Motto der Frauensportaktionswochen 2008, zu denen der DOSB und das Bundesgesundheitsministerium gemeinsam alle Sportvereine in Deutschland aufrufen. An der Auftaktveranstaltung am Donnerstag, 29. Mai im Berliner Poststadion nahmen neben Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt und DOSB-Vizepräsidentin Ilse Ridder-Melchers weitere, auf Olympia-, Welt-, und Nationalebene erfolgreiche Sportlerinnen teil. Von 16:30 Uhr bis 18:00 Uhr fand das Kernprogramm mit den prominenten Gästen und einem gemeinsamen 3.000 Schritte-Spaziergang statt. (www.die-praevention.de, eine Initiative des Bundesministeriums für Gesundheit)

Die Barfuß-Initiative Berlin-Brandenburg nahm die persönliche Einladung des Infobüros für Prävention zur Teilnahme an der Auftaktveranstaltung gerne an und setzte mit sechs Aktiven ein Signal für kostenlose und gesunde, befreiende Bewegung, die nur mit freien Füßen den gesamten Bewegungsapparat einschließt.

Viele Gäste und Medienvertreter interessierten sich für die Barfußläufer im Poststadion. Johannes Kathol sprach die Bundesgesundheitsministerin während des 3.000-Schritte-Spazierganges an und übergab ein Faltblatt der Initiative. Die sie begleitende Vizepräsidentin des Deutschen Olympischen Sportbundes, Frau Ilse Ridder-Melchers interessierte sich daraufhin für die Barfußbewegung und erbat sich ein Faltblatt. Einige der die prominenten Gäste während des Rundweges umgebenden Funktionsträger taten es ihr gleich und erhielten ebenfalls die Information der Barfuß-Initiative.

Wir bedanken uns herzlich bei Frau Ilse Ridder-Melchers, die sich im Gespräch mit Johannes Kathol für die Fakten über die Barfuß-Initiative interessierte und ihm die Vizepräsidentin des Landessportbundes Berlin, Frau Gabriele Wrede, vorstellte. Diese wiederum erkannte sogleich Gemeinsamkeiten mit der Arbeit ihres Verbandes, der ebenfalls einen Mobilen Barfußpfad betreibt und diesen auf der Wellness-Messe Berlin anbot. Sehr gefreut haben wir uns über die lebendige Mitwirkung unserer Aktiven, die wir sehr kurzfristig zur Teilnahme bewegen konnten. An dieser Stelle sei besonders Tanja erwähnt, die mit einem Kleinkind und einem Baby zwei Stunden aus dem Norden Berlins anreiste, um zusammen mit ihrem Mann, der später nachkam, dabei zu sein. Ute konnten wir am Donnerstag als symphatische, neue Aktivistin kennenlernen und bedanken uns für ihre unkomplizierte und lebendige Mitarbeit. Thomas wollte es sich ebenfalls nicht nehmen lassen, mitzuarbeiten und hat uns mit seiner bewährten und zuverlässigen Art tatkräftig unterstützt - ihm dafür ein herzliches Dankeschön.

Johannes Kathol, in der Barfuß-Initiative Berlin-Brandenburg zuständig für die Öffentlichkeits- und Verbandsarbeitarbeit, freut sich auf die Intensivierung der neuen Kontakte und wird hier weiterhin auf die Verantwortlichen in den Verbänden zugehen.

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Wattwandern, Kultur, Meer im Elbe-Weser-Dreieck, 12. - 16.05.08
Jahresfahrt der Barfuß-Initiative Berlin-Brandenburg


"Hand-Schuhe"

Von Pfingstmontag, 12. Mai, bis Freitag, 16. Mai, waren wir im Elbe-Weser-Dreieck. Was das Land zwischen Elbe und Weser so reizvoll macht, ist seine Vielfalt: Im Nationalpark Wattenmeer spürten wir einen einzigartigen Lebensraum zwischen Ebbe und Flut. Auch die Naturidylle im Landesinneren war eine sensitive Offenbarung. Wir erlebten das Seebad Cuxhaven, 1000-jährige Städte und prächtige 'Bauerndome' im Land von 'Schimmelreiter' und 'Klaus Störtebecker'.

Freiheit - Freunde - Fitness an der Waterkant: Barfuß-Initiative Berlin-Brandenburg

Karneval der Kulturen Berlin-Kreuzberg, Besuch des Straßenumzugs, 11.05.08

BE BERLIN! SEI BERLIN!

Der Karneval der Kulturen findet alljährlich in Berlin statt und begeistert Hunderttausende mit Straßenumzug, Straßenfest, Kinderkarneval und Parties. Beim vergangenen Straßenumzug, einem gigantischen Kostüm- und Musikfest in Kreuzberg, traten 4.500 Akteure aus 70 Nationen auf, begleitet und bejubelt von 1,4 Milllionen Zuschauern.
Film vom Umzug 2007
 (41 MB, erfordert QuickTime)


Peruanische Flötenspieler

Wir sahen den Akteuren zu, wie sie ab 12:30 Uhr in aufwendigen, farbenfrohen Kostümen und oft barfuß beim Straßenumzug auf verschiedensten Instrumenten spielten.


Samba-Tänzerin beim Karneval der Kulturen

Veranstalter: Werkstatt der Kulturen. Informationen zum Karneval der Kulturen

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4. Naturpark-Wanderfest des Naturparks Hoher Fläming
Barfußwanderung am "Tag der Fußgesundheit", 04.05.08, 10:00 - 13:30 Uhr


Mit der Barfuß-Initiative auf Wiesenwegen zw. Belzig und Hagelberg

Die Wanderführer des Hohen Flämings luden wieder zu zahlreichen kleinen und großen Wanderungen ein. Aus allen Himmelsrichtungen und von unterschiedlichen Startpunkten hatten sie alle ein gemeinsames Ziel: den Gutshof Klein Glien, wo die Sternwanderungen gegen 15.00 Uhr bei gutem Essen und Erfrischungen in frühsommerlicher Atmosphäre ausklangen. Die Touren hatten unterschiedliche Längen, Routen und Themen, damit sowohl für Langstreckenwanderer, Spaziergänger, Barfussläufer, Menschen mit Handicap oder Kinder etwas geboten wurde. Der Rücktransfer wurde über einen Busshuttle organisiert. (Text: Naturpark Hoher Fläming)

Zeitablauf:
10:01 - 10:15 Uhr: Bahnhof Belzig, Start der Barfußwanderung
13:30 - 15:00 Uhr: Gutshof Glien, Eintreffen aller 13 Wandergruppen
14:00 - 16:30 Uhr: Gutshof Glien, Gartenfest
15:00 - 15:15 Uhr: Gutshof Glien, Begrüßung durch den Stellvertr. Landrat
15:40 Uhr: Bushalt Klein Glien, Transfer über Benken, Wiesenburg zum Bahnhof Wiesenburg
16:40 Uhr: Bushalt Klein Glien, Transfer nach Busbahnhof Belzig und Bahnhof Belzig


Erreichen des Hagelbergs bei der Naturparkwanderung im Hohen Fläming


Das Ziel aller Touren der Sternwanderung: Klein Glien

Der Rücktransfer fuhr nach der Wanderung von der Bushaltestelle Klein Glien zum Bf. Belzig.


Naturparkwanderung Hoher Fläming: Barfuß den herrlich kühlen Lehmboden spüren
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Jugendaktionstag, Havelpark Dallgow, 03.05.08, 10 - 19 Uhr
Einkaufszentrum Havelpark, Döberitzer Weg 3, 14624 Dallgow-Döberitz

Jährlich veranstaltet von der Initiative „Weg der Vernunft“ mit dem Havelpark Dallgow im Rahmen der Drogen- und Gewaltprävention. Schwerpunkte: Berufsausbildung und Gestaltung einer sinnvollen Freizeit. Unsere Beteiligung: Zwei Barfußaktivisten mit dem mobilen Barfußpfad.
Zuständig für den mobilen Barfußpfad ist Johannes Kathol: 0 33 22.83 46 78 (Arcor) / 0173.6 38 50 03 (D2).

Mit dabei waren (Stand 08.04.): Kraftakt Sportstudio, EDU.ON Privatschulcampus, KKH, Polizei HVL, Johanniter Unfall Hilfe, DAK, Berufsförderwerk e.V./ÜAZ, Elternkreise Berlin Brandenburg, AOK, Andersartig e.V., Büro Kirsten Tackmann (Bundestag). Wie bereits in den vergangenen Jahren stand auch in diesem Jahr wieder eine Bühne bereit, auf der den ganzen Tag ein buntes Programm ablief. Auch die Akteure hatten die Möglichkeit sich auf der Bühne in einem kurzen Interview vorzustellen.
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Die Heide mit allen Sinnen spüren, 27.04.08

Um 11 Uhr trafen sich Birgit, Thomas und Johannes in Elstal bei Berlin am Barfußwanderzentrum Döberitzer Heide, um den Frühling nach der Winterpause mit allen Sinnen in uns aufzunehmen. Das Zentrum entstand aus einer Kooperation zwischen Barfuß-Initiative Berlin-Brandenburg und Naturschutz-Förderverein "Döberitzer Heide" e.V. Auf dem naturbelassenen Sandwegenetz am Nordrand der Döberitzer Heide lässt es sich auf einer Gesamtlänge von über 25 Kilometern zwischen den Orten Priort und Seeburg genussvoll und schuhbefreit wandern. Eingang zum Barfußwanderzentrum in Elstal

Bei herrlichem Sonnenschein und 22° durchquerten wir nicht nur die Heidelandschaft - wir sahen, spürten und schmeckten sie: Birgit war zum ersten Mal mit uns unterwegs und brachte ihre umfangreichen Kenntnisse über Heilkräuter ein. Sobald sie die Pflanzen am Wegesrand erspähte erklärte sie uns Geschmack und Heilwirkung, noch bevor wir die Kräuter gekostet hatten. In der Vergangenheit hatte ich noch keinen Kontakt mit Heilpflanzen und war begeistert von ihrer Geschmacksvielfalt. Wunderbar, die schon so oft gespürte Natur der Döberitzer Heide jetzt auch mit einem weiteren Sinn zu erstehen. So lernten wir Große Brennessel und Schafgarbe, die teils mitten auf dem Weg wuchsen, quasi im Vorübergehen kennen. Auch mit Spitzwegerich (Breitwegerich gezeigt), Sauerampfer und Rainfarn (Schlehen gezeigt) machten wir Bekanntschaft. Hängebirke, Himbeere, Beifuß und Weidenröschen (Holunder und Saalweide gezeigt) zeigten uns ihre Schönheit im weiteren Verlauf der Barfußwanderung. Bild: Sandweg unweit des Barfußwanderzentrums Döberitzer Heide (oben rechts).


Pferde innerhalb der Sicherheitsbegrenzung des Sielmann-Freigeheges, eingesetzt zur Landschaftspflege

Nach vierstündigem Hautkontakt zur Natur kamen wir wieder im Barfußwanderzentrum an, wo Frau Marohn vom Naturschutzförderverein schon das Café geöffnet hatte und vor dem Haus einige Wanderer und Fahrradfahrer bewirtete. Diese folgten nach und nach unserem Beispiel und zogen ebenfalls ihre Schuhe aus. Frau Marohn gilt unser herzlicher Dank für ihren Einsatz am Wochenende, den sie zusätzlich zu ihrer Tätigkeit in der Woche vor Ort leistet.

                                                       Schafe des Natursch.vereins "Döberitzer Heide" e.V. am Wegesrand

Wir sind glücklich darüber, dass uns Birgit auf eine weitere Mit-allen-Sinnen-Heilkräuter-Erfahrung mitnehmen möchte, der Termin ist zu ersehen auf der Seite unsere Aktionen.

30.04.08, Johannes
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Barfuß im Todesstreifen längs der "Berliner Mauer"


Original-Hinterlandmauer nahe der Schillingbrücke: Kunst neben der Maria am Ostbahnhof

Am Sonntag, 13.04.08, trafen sich Marcus, Ulrich und ich auf dem Pariser Platz am Brandenburger Tor. Wir machten uns barfüßig auf die Suche nach Spuren der ehem. innerberliner Grenze und kamen an Potsdamer Platz, Niederkirchner Straße (Topographie des Terrors) und Check Point Charly vorbei. Dort musste sich Marcus verabschieden, so dass Ulrich und ich den weiteren Weg längs des noch vorhandenen (!) ehem. Grenzstreifens Richtung Ostbahnhof gingen.


Südliche Hälfte (!) des Grenzstreifens zwischen Dresdner-, Waldemarstraße und Legiendamm. Rechts im Bild die Waldemarstraße, an deren rechtem Rand die (West-) Vorderlandmauer stand. Die (Ost-) Hinterlandmauer verlief durch die nach der Wende gebauten Häuser am Legiendamm links oben. Aufnahmestandort: Berlin-Mitte, Dresdener Straße, 50 Meter nördl. der Kreuzung Dresdener-/Luckauer-/Waldemarstraße (+52° 30' 18.87", +13° 24' 52.57).

Die "Berliner Mauer" bestand aus diversen Grenzsicherungsanlagen zur Verhinderung der "Republikflucht". Der Forderung der DDR-Bürger aus dem Jahre 1989 "Die Mauer muss weg!" kam das Land Berlin in den darauffolgenden Jahren mit deutscher Gründlichkeit nach in einer Intensität, dass auswärtige Besucher, die unter anderem wegen der "Berliner Mauer" kommen und mühsam auf der Suche danach sind, diese nicht finden und von touristischen Bauten aus der Nachwendezeit (Postenhäuschen am Check Point Charly) getäuscht werden.
Dem informierten und geübten Auge bleibt nicht verborgen, dass die Entfernung der Demarkationslinie noch nicht vollständig erfolgte: An vielen Stellen der Stadt lässt sich der stetige, noch immer anhaltende Prozess des Mauerabbaus beobachten. Wir machten uns auf die Suche nach den Überbleibseln und wurden auf Schritt und Tritt fündig:
                                                                                 
Zaun und Lampen der Vorfeldsicherung
                                                                                  westlich der Schillingbrücke.

Viele Fotos von der Tour mit Erläuterungen und Geo-Koordinaten siehe: http://de.ph.groups.yahoo.com/group/Barfuss-Initiative-Berlin/photos/browse/5f87 (Ich habe jedoch erst im letzten Drittel der Tour fotografiert.)

Life's better barefoot,
Johannes

Vermutl. Beobachtungsposten, errichtet 1965, westl. der Schillingbrücke in unmittelbarer Nähe zu einem denkmalgeschützten Rest "Berliner Mauer". Google-Maps-Koordinaten 52.510190, 13.426533.

Weitere Infos:
Berlin.de-Mauerportal, Gedenkstätte Berliner Mauer, Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde, Museum Haus am Checkpoint Charlie
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1. Havelländischer Familientag, 05.04.08

"Ein Absoluter Wahnsinn. Zum 1. Havelländischen Familientag, der am vergangenen Samstag in der Zeit von 12 bis 18 Uhr im MAFZ Paaren im Glien 7stattfand, zog es sage und schreibe an die 5.000 Besucher aus Nah und Fern. Und alle waren durch und durch begeistert, denn was hier rund um das Thema 'Familie in Aktion' geboten wurde, ließ nicht nur die Herzen der Kinder, sondern auch die der Eltern und Großeltern höher schlagen. Es gab viele interessante Spiele und Beschäftigungsmöglichkeiten, Sport mit Adi und auch ein sehr unterhaltsames Bühnenprogramm." Der PreußenSpiegel, 9.04.08

Der 1. Havelländische Familientag fand in der Brandenburghalle und der Mehrzweckhalle (die beiden Hallen in der linken Bildhälfte) des


Märkischen Ausstellungs- und Freizeitzentrums in Paaren/Glien
auf 3.000 m² Fläche statt.  Nachdem die Organisatoren mit einem Fernsehinterview, Pakaten und Postwurfsendungen auf die Premiere aufmerksam gemacht hatten strömten von 12 bis 18 Uhr unzählige Familien in die Hallen.

Bei dieser von Detlev Cleinow vom Ev. Johannesstift, Berlin-Spandau, initiierten und maßgeblich mit Annette Gombert von der Nauener Initiative "Weg der Vernunft" organisierten Familienveranstaltung konnten alle Besucher an vielfältigen Mitmachaktionen teilnehmen, sich am Bühnenprogramm erfreuen und Anregungen bei den beteiligten Initiativen, Vereinen und Unternehmen, Jugendhilfeeinrichtungen und Sozialpartnern einholen. Der Eintritt und alle Angebote waren kostenfrei. Die Akteure erbrachten sämtliche Angebote ehrenamtlich in ihrer Freizeit. Das MAFZ trug mit der Bereitstellung und Abschlußsäuberung der Hallen zum Gelingen der Veranstaltung bei.


Sieben von 20 Materialkisten des mobilen Barfußpfads mit Fußmikado und Greifgegenständen

Die Barfuß-Initiative Berlin-Brandenburg beteiligte sich als Partner der Initiative "Weg der Vernunft" an der Aktion mit ihrem mobilen Barfußpfad. Es herrschte zeitweilig ein solcher Andrang, dass Großeltern, Väter und Mütter mit ihren bereits barfüßigen Kindern in einer Reihe vor dem ersten Behälter warteten. Die Besucher sollten vor allem mit den Fußsohlen erspüren, welcher Stoff sich in den Behältern befand.


Fühlen und geführt werden

Pädagogisches Anliegen beim Einsatz des mobilen Barfußpfads ist, die in Schuhen brachliegende Sensitivität der Füße zu reaktivieren. In jedem Fuß enden 70.000 Nerven, die in kürzester Zeit Informationen über die Beschaffenheit des Untergrunds an das Gehirn senden. So können Temperatur, Feuchtigkeit und Druck des Untergrundes registriert werden. Kleinste Unterschiede in der Fläche sind wahrnehmbar. Auch für das Empfinden von Vibration und Neigung sind in der Fußsohle spezielle Sinneszellen (Propriozeptoren) gebildet worden. Um besser fühlen zu können, empfielt es sich zumeist, die Augen zu schließen. Die großen und kleinen Besucher nahmen diese Anregung gerne an und ließen sich vertrauensvoll von Johannes Kathol oder ihren Verwandten über den mobilen Barfußpfad führen.


Kontakt und Verbindung aufnehmen

Einschränkungen der motorischen Fähigkeiten bei Kindern nehmen zu, die koordinativen Fähigkeiten von Kindern sind in den vergangenen 20 Jahren zurückgegangen. Grund ist die weit verbreitete Immobilität im Kindesalter, welche Verzögerungen in der psychomotorischen Entwicklung zur Folge hat. Im Gegensatz dazu besteht ein nachgewiesener Zusammenhang zwischen dem forcierten Gebrauch der Füße und signifikanter Verbesserung der Fähigkeiten in Koordination und Gleichgewicht. In einem Trainigsprogramm mit 19 Essener Grundschulkindern konnte die motorische Leistungsfähigkeit durch sensorisches Training gesteigert werden (Projekt unter Leitung von Beate Praetorius, TU Chemnitz, siehe Barfuß gegen Koordinationsstörungen).


Kalter Betonboden, Zuschauer - egal: Barfuß macht Spaß!

Kinder sind bestrebt, ihrem natürlichen Bewegungsdrang nachzukommen, wollen lernen, erleben, Kontakt aufnehmen und Beziehungen knüpfen. Leider bieten Eltern und Pädagogen den Kindern zu wenig Gelegenheiten, die Natur und damit sich selbst unmittelbar zu spüren und nehmen Entwicklungsverzögerungen der ihnen anvertrauten Kinder aus Sicherheitserwägungen in Kauf. Wir von der Barfuß-Initiative Berlin-Brandenburg freuten uns daher sehr über die Akzeptanz unseres mobilen Barfußpfads und trugen damit gerne unseren Teil zum Gelingen des 1. Havelländischen Familientages bei.

Bei Fragen zu unserer Kinder- und Jugendarbeit und den interessanten Erfahrungen in der sensorischen Arbeit mit dem Barfußpfad stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

07.04.08, Johannes Kathol

Wanderung zum 2. Geburtstag der Barfuß-Initiative Berlin-Brandenburg
Hier Ulrichs Bericht

Barefoot On The Beach, Warnemünde, 23.09.07


Mindestens ein mal im Jahr unternehmen die Aktivisten und Freunde der Barfuß-Initiative Berlin-Brandenburg eine Fahrt zum Warnemünder Barfußparadies, unserem Hausstrand vor den Toren Rostocks. Johannes entschied sich aufgrund der für Rostock vorhergesagten 21 Grad und Sonne kurzfristig, die dreistündige Zugfahrt im "Warnemünde-Express" vom Berliner Hauptbahnhof auf sich zu nehmen, um diese traditionelle Fahrt in diesem Jahr nicht ausfallen zu lassen. Die Barfußläufer der BIBB konnten so schnell ihren Terminplan leider nicht umstellen, daher verbrachte Johannes sechs sonnige Barfußstunden an der See mit seinem Sohn.


Ein herrlicher Barfußpfad auf dem Weg zur Hafenmündung

Auffallend war, dass trotz der sommerlichen Temmperaturen nur etwa die Hälfte der Strandspaziergänger barfuß unterwegs war. Schwer nachvollziehbar für schuhbefreite Menschen: Etwa 50% der Strandwanderer waren nicht nur mit langen Hosen, Pullovern und Jacken bekleidet, sondern vor allem mit geschlossenen Schuhen auf dem Sand längs der Wasserlinie auf Erholungssuche:

Unser Barfußläufer war erleichtert, zu registrieren, dass wenigstens die am Strand liegenden Leute auch ihren Füßen Licht, Luft und Sonne gönnten. Der Erklärung halber sei angemerkt: Der Warnemünder Sandstrand ist im Vergleich zu den letzten Jahren stark mit Kies vermischt, so dass  das Barfußwandern am Strand stellenweise Mühe bereitet.

Ein Trend der vergangenen Jahre hält sich: Vermehrt sind Strandbesucher auf der Promenade  in Warnemünde ...
 
 ebenfalls barfuß unterwegs.                                Mitunter kritisch beäugt von den Schuträgern :-)


 Weniger ist mehr!


The simple way of life.


Keine Schuhe - mehr Spaß!


Einfach frei sein.

Die überwiegende Mehrheit der Strandbesucher war jedoch bemüht, ihre Füße schnellstmöglich wieder deutsch zu verpacken:

Einige genossen den Tag einfach mit nackten Füßen:

     

Um 18 Uhr enterten Johannes und sein Sohn wieder den durchgehenden Zug und waren kurz vor 21 Uhr zurück in Berlin.  Ein maritim-entspannter und sonnig-warmer Herbstanfang ging zu Ende.


Barfußtag im Grunewald und Ökowerk Berlin
Sonntag, 16.09.07, 10:00 - 18:00

Barfuß-Initiative Berlin-Brandenburg und Ökowerk Berlin veranstalteten den
Barfußerlebnistag "Natur erleben mit den Füßen" mit folgendem Programm:

  • 10:00 - 12:00 Uhr
    Barfuß durch den Grunewald – eine Wanderung auf herrlich barfußangenehmen Wegen zum Ökowerk. Erleben Sie Waldboden, den Trockenrasen des Dahlemer Feldes, das Naturschutzgebiet "Sandgrube im Jagen 86" und die Ufer des Teufelssees mit neuen „Sinnen“.
    Start: S-Bhf. Grunewald, Schmetterlingsplatz.
    Treffen um 10:00 Uhr, Ankunft um 12:00 Uhr.
    (Johannes Kathol, BIB)
  • 12:00 - 17:00 Uhr
    Erlebnisreiche und spannende Fußspiele für Jung und Alt – Mit Fußmikado, Bällen, Murmeln und Jonglagen werden alle kleinen und großen Füße in Bewegung gebracht sowie Geschicklichkeit und Gleichgewichtssinn geschult.
    Mit den Füßen gemachte, farbige Kunst kann mit nach Hause genommen werden.
    (Heike Lehmann, BIB)
  • 12.30 – 13.00 / 16.30 – 17.00
    Bedeutung und Wirkung des Barfußgehens und -laufens. Barfuß durch Kiez und Wald – Ihrer Gesundheit und Ihren Füßen zu Liebe. Vortrag und Beratung über die verschiedenen Aspekete des Barfußlaufens, Fußgesundheit, barfüßigen Laufsport u.v.m.
    (Johannes Kathol, BIB)
  • 13.00 – 14.00 / 15.00 – 16.00 / 17.00 – 18.00
    Den Grunewald spüren: Schuhe aus und raus, barfuß in den Wald!  Barfuß rund ums Ökowerk – Einführung in das Wandern ohne Schuhe und eine neue Art den Grunewald zu erkunden.
    (Ulrich Conrad, BIB)
  • 13.00 – 14.00 / 15.30 – 16.30
    Einführung in die Fußreflexzonenmassage – Vortrag – Beratung – praktische Übungen. Wir wollen lernen, was uns die Füße erzählen, und uns bei einer kurzen (gegenseitigen) Fußreflexzonen-Massage entspannen. Für große und kleine Füße ab 4 Jahre; max. 12 Teilnehmer.
    (Heilpraktikerin Dr. Ute Effner, Ökowerk)

Los ging'smit einer Fußerlebnisreise für kleine und große Barfüße durch den Grunewald. Treffpunkt war der S-Bahnhof Grunewald um 10:00 Uhr. Die Tour führte uns zum  Dahlemer Feld im Jagen 90, ein Heidegebiet und Trockenrasenbiotop mitten im Grunewald. Nach herrlich barfußangenehmen Wegen eroberten unsere Füße das „Naturschutzgebiet Sandgrube im Jagen 86 des Grunewaldes“, ein ökologisch wertvolles, 18 ha großes Hügelgebiet.

Dort wurden zwischen 1966 und 1983 über 3,5 Mio. m³ Feinsand abgebaut. Danach entwickelte sich auf der Fläche ein besonders wertvolles Biotop, so dass 13 ha als Naturschutzgebiet ausgewiesen wurden. Die Sandgrube im Jagen 86 bietet landschaftlich reizvolle Ein- und Ausblicke und vielfältige Möglichkeiten, die Natur zu entdecken. Gegen 12 Uhr erreichten wir auf Barfußerlebniswegen das Ökowerk, dessen Café mit leckeren Ökospezialitäten auf uns wartete.

In einem kleinen Gespräch erläuterte Johannes Kathol Bedeutung und Wirkung des Barfußgehens und -laufens. Ulrich Conrad und er luden bei mehreren einstündigen Ausflügen zur Entdeckung des Grunewalds mit den Füßen ein.

Heike Lehmann war im warmen Sonenschein auf der Wiese des Ökowerks von Familien umlagert, die zuvor vom nahen Teufelssee kamen, um im Café etwas zu essen. Sie hat vor allem viele Kinder mit ihrem Einfallsreichtum begeistert. Ungezählten Kinderfüßen schenkte Heike ihre Aufmerksamkeit und dekorierte sie mit buntem Nagellack. Mit Fingerfarben wurde auf weißem A3-Papier mit den Füßen gemalt. Fußmikado, Kreisstaffette, Bälle, Murmeln und Jonglagen gehörten zu ihrem Angebot, das eifrig genutzt wurde. So wurden quasi nebenbei Bewegung, Geschicklichkeit und Gleichgewichtssinn geschult. Groß und Klein ließen sich inspirieren, Füße bewußter wahrzunehmen und auf die eigenen, sowie die Füße der Kinder in Zukunft mehr zu achten.

Viele erlebnishungrige kleine und große Füße konnten bei diesem gelungenen Aktionstag Neuland entdecken. Viele Menschen nahmen sich und den Grunewald aufmerksam wahr, erhielten Hautkontakt mit der Berliner Natur und eine gestärkte Verbindung zu ihrer Umwelt. Sie erhielten "Erdung" im gemeinsamen Erleben mit naturorientierten und körperbewußten  Menschen.


Schautag der Johanniter und ihrer Partner

Am Freitag, 15.09.07, präsentierten sich die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. und viele ihrer Partner allen Interessierten auf einem viel beachteten Gesundheitstag auf dem Martin-Luther-Platz mitten im historischen Stadtkern von Nauen im Landkreis Havelland.

Die Barfuß-Initiative Berlin-Brandenburg, als Netzwerk für Prävention und Sport einbezogen in vielfältige Aktionen rund um Gesundheit und Fitness im Havelland, bot einen mobilen Barfußpfad zum Befreien der Füße und Kontaktaufnehmen mit verschiedenen Naturmaterialien an. Die Voraussetzung für diese fußaktive Fühlstraße wurden durch die BIOFLEISCHEREI H. J. Feindura GmbH, Berlin, und REAL,- SB Warenhaus Berlin-Spandau, geschaffen, die uns orange-rote E2- Lebensmittelbehälter für diesen Tag zur Verfügung stellten. Sand und Kies spendete die Berger Beton GmbH, Berlin-Tempelhof. Wir danken hiermit herzlich der Biofleischerei Feindura, dem Real,- SB-Warenhaus, Spandau, und der Berger Beton für ihr spontanes und unentgeltliches Engagement.










Barfußerlebnis-Event Elbsandstein-Gebirge
13. - 17. Juli 2007
Erkundet und geleitet von der Barfuß-Initiative Berlin-Brandenburg

Die Barfuß-Initiative Berlin-Brandenburg wird die gelungene Wanderreise in den Nationalpark Sächsische Schweiz aus dem Vorjahr (vom 12. bis 15. April 2006) wiederholen und lädt dazu alle interessierten Barfüßerinnen und Barfüßer ein.


Aussicht von der Bastei

Informationen: http://f1.parsimony.net/forum994/messages/63368.htm

Wir haben preiswerte Quartiere für die bis Ende Januar angemeldeten Barfußwanderer in http://www.lohmen-sachsen.de/ gebucht. Bitte setzen Sie sich eigenständig mit Vermietern Ihrer Wahl in Verbindung.


In der Idagrotte

17 Frauen und Männer (Stand 11.07.07) werden die fürs Barfußlaufen hervorragend geeigneten Sand- und Sandsteinwege und ein geologisch hochinteressantes Gebiet mit allen Sinnen erleben. Die Touren sind für bewegungsfreudige Kinder, ab sieben Jahren, die gerne Neuland entdecken und körperliche Herausforderungen annehmen, prima geeignet.


Oberhalb des Heringsgrunds - ein herrlicher Platz zum Sonnen.

Unter Ulrichs kompetenter Führung werden wir unvergessliche Tagestouren in einem Paradiesgarten für bloße Füße erleben, die der Kondition aller kleinen und großen Teilnehmerinnen und Teilnehmer angepasst sind. Die Wege und Klettersteige bergen für umsichtige und besonnene Wanderer keine erhöhte Gefährdung, sondern sinnliches Erleben und Freiheitsgefühl pur. Sie schließen sich einem Freundeskreis auf eigene Gefahr an – eine Haftung von Seiten der Barfuß-Initiative Berlin-Brandenburg ist ausgeschlossen.


Blick vom Aussichtspunkt oberhalb des Heringsgrunds. Ein großartiger Blick über das
Elbtal flussaufwärts bis Tschechien bietet sich hier. Auch der Große Winterberg sowie
die Tafelberge südlich der Elbe liegen direkt vor dem Betrachter.

Gönnen Sie sich und Ihren Liebsten eine große Freude und erleben Sie den Naturpark Sächsische Schweiz, auf sinn-volle Weise mit nackten Füßen. Ungeübte Barfußwanderinnen und Barfußwanderer gewöhnen sich am Besten schon jetzt daran, ohne Schuhe unterwegs zu sein, damit Sie jeden Fußbreit der sächsischen Schweiz genießen können. Vielfältige Angebote dazu finden Sie auf dieser Internetseite. Unsere bewährte Leitung während der Barfußreise in die sächsische Schweiz wird auf freiwilliger Spendenbasis ablaufen.


Ein kleiner Teil der Aussicht von den berühmten Schrammsteinen.

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung und darauf, Ihnen das sächsische Barfußparadies zu eröffnen. Fühlen Sie sich einfach frei – auch in Ihrer Entscheidung, sich uns tageweise oder für den gesamten Zeitraum anzuschließen.

Wellness ist ein Kunstwort aus well being und happiness (Wohlfühlen und Glücklichsein). Barfußlaufen ist mehr als Wellness: Freiheit, Freunde und Fitness in den schönsten Landschaften Deutschlands! DAK-Mitglieder erhalten obendrein als Belohnung und Anreiz für's Barfußwandern bei dieser Veranstaltung 500 Bonuspunkte.

Johannes und Ulrich

Barfußwanderung Woltersdorf nach Strausberg Sonntag, 08.07.07, 11:00 - 15:00 Uhr
Erkundet und geleitet von der Barfuß-Initiative Berlin-Brandenburg

Verantwortlich: Ulrich Conrad
Treffpunkt: Woltersdorfer Schleuse
Die Wanderung wurde im Berliner Wanderkalender http://www.berlin-brandenburger-wanderplan.de/ angekündigt.

Ulrichs lesenswerter Bericht mit 11 Bildern

Besuch von Streetlife Festival München und
Barfußpark Penzberg, 09./10.06.07

Fahrt der Barfuß-Initiative Berlin-Brandenburg nach Bayern am Wochenende 9. / 10. Juni 2007

http://www.streetlife-festival.de/
http://www.barfusspark.info/parks/penzberg.htm

(Bericht folgt)

Fahrt der Barfuß-Initiative Berlin-Brandenburg nach Paretz, Kreis Havelland. Pfingstmontag, 28.05.07, 11:00 Uhr
Erkundet und geleitet von der Barfuß-Initiative Berlin-Brandenburg

Wir trafen uns um 11:00 Uhr an der Dorfkirche Paretz, besichtigten diese und die Bockwindmühle Paretz, und den Storchenhof Paretz

ImageBanana - ParetzErdl.jpg
Zum Abschluß sahen wir uns die Paretzer Erdlöcher
an.
Ulrichs sehenswerter Fotobericht: Mühlentag und Mittelalterfest 
 

Muttertagswanderung Belzig - Wiesenburg
Für barfüßige Mütter ... und ihre Familien
Erkundet und geleitet von der Barfuß-Initiative Berlin-Brandenburg

Sonntag 13. Mai 2007, 10:10 Uhr - 14:00 Uhr.

Wanderung im Rahmen des "Naturpark-Wanderfest: Neun Sternwanderungen", die vom Naturpark Hoher Fläming initiiert wurde.  Die Verwaltung des Nationalparks Hoher Fläming hat die Erkundung und Leitung der "Sternwanderung 2: Barfußwanderung" bei der Barfuß-Initiative Berlin-Brandenburg in Auftrag gegeben. Siehe auch: Reiseland Brandenburg

Bericht von Ulrich vom 14.05.07
Bericht von Johannes vom 14.05.07, Teil 1
Bericht von Johannes vom 16.05.07, Teil 2


Wanderung des Naturschutz-Fördervereins "Döberitzer Heide" e.V. für Barfußinteressierte
Organisiert und geführt von der Barfuß-Initiative Berlin-Brandenburg

Sonnabend 12. Mai 2007, 10:00 Uhr - 11:30 Uhr ab Naturschutzzentrum Elstal


Typischer Sandweg in der Döberitzer Heide mit Naturschutzzentrum rechts im Hintergrund

Johannes besuchte am 17.04.07 unangemeldet das Naturschutzzentrum im Nordwesten der Döberitzer Heide bei Elstal und wurde von Frau Marohn vom Naturschutz-Förderverein freundlich aufgenommen. In einem angenehmen Gepräch stellte er die Arbeit unserer Aktionsgruppe vor und einigte sich spontan mit Frau Marohn auf eine ca. 90-minütige Wanderung für Barfußinteressierte auf den Wanderwegen im Barfußparadies Döberitzer Heide.

Los gings am Naturschutzzentrum Elstal. Drei Teilnehmer konnten dort Ihre Schuhe und Taschen in einem abschließbaren Raum abstellen, die Informationsausstellung über Landschaft und Natur der Döberitzer Heide besuchen und nach Ihrer Rückkehr im Café eine Pause einlegen.


Das Naturschutzzentrum befindet sich südlich des Ortes Elstal im Westen Berlins. So kommen Sie dorthin: Die Bundesstraße B5 auf der Brücke an der Abfahrt "Elstal" in Richtung Süden / Döberitzer Heide - Tiergehege überqueren. Am Kreisverkehr links halten, an den Parkplätzen vorbei geradeaus der Straße folgen. Nach ca. 500 m befindet sich links das dunkelbraune Flachdachgebäude des Naturschutzzentrums.

Anfahrt mit dem Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg VBB fahrinfo - Link (mit Vorbelegung)

Anfahrt mit dem Auto von Berlin kommend: Bundesstraße B5 Richtung Westen, Abfahrt Elstal, rechts, über die Brücke, am Kreisverkehr links, dort parken. Dem frisch asphaltierten Fahrweg weiter folgen, nach ca. 500 m befindet sich links das dunkelbraune Flachdachgebäude des Naturschutzzentrums.


Fußreise durch die Berliner City-West, 09.05.07

Mittwoch 9.Mai 2007, 18:00 Uhr - 20:00 Uhr, Berlin Charlottenburg, Start Stuttgarter Platz
Foto-Bericht von Johannes


Tag der Fußgesundheit 2007 Information und Prävention / Barfuß-Aktionstag Havelland Klinik Nauen, 06.05.07, 10 - 15 Uhr
Ins Leben gerufen und geplant von der Barfuß-Initiative Berlin-Brandenburg

Unter der Schirmherrschaft des Nauener Bürgermeisters Detlef Fleischmann
Im Park der Havellandklinik in Nauen

Bewegung ist kostenlose Prävention! Daher veranstalteten die Havellandklinik Nauen und die Barfuß-Initiative Berlin-Brandenburg erstmals einen "Tag der Fußgesundheit". Am ersten Sonntag im Mai, dem 06.05.07, lud von 10 - 15 Uhr im und außerhalb des Parks der Havelland Klinik Nauen ein spannender Präventions- und Bewegungsparcours ein, der von Johannes Kathol von der Barfuß-Initiative Berlin-Brandenburg organisiert wurde. Den zu absolvieren brachte jedem DAK-Mitglied 500 Bonuspunkte.

Mitveranstalter:


DAK-Nauen


Johanniter Kreis Nauen


Kletterlehrer
Matthias Benthin von Deutschem Alpenverein und Sportkletterverband


Praxis für Physiotherapie Ute Hoffmann


Pädagogin Heike Lehmann u.v.a.

Materialsponsoren für den Barfußpfad:

Stadtforst Nauen, Herr Thomas Meier
Eigenbetrieb der Stadt Nauen, Tel.: 03321/450011
Abbruch - Erdbau Ralf Lische, Feldstraße 8, 14641 Nauen, Tel.: 03321/453667
Berger Beton GmbH, Hr. Akuloff, Porschestr. 32, 12107 Berlin, Tel.: 030/740694-0,
 
berlin-tempelhof@bergerbeton.eu

Aktiv beteiligt waren:

Wohn- & Werkstätten "Theodor Fliedner", Bredower Weg 1, 14641 Markee Telefon 0 33 21 / 4 81 03  
Linde-Deutsch-Trans GmbH, Herr Deutsch, Rostocker Str. 5, 14641 Wustermark, Tel. 033234/776-0
Naturschutz-Förderverein, Am Naturschutzzentrum 1, 14641 Wustermark
Cartridge World Falkensee  Herr Miosga

Aktionen:

- Kreislauf- und Fitness-Check mit den Johannitern, Kreis Nauen
- Arbeit mit verschiedenen Materialien auf dem Barfußpfad / gymnastische Ergänzung
- Einführung in das Barfußlaufen und erste Schritte im Park mit Johannes Kathol
- Natural Nordic Walking mit der zertifizierten Nordic Walking Instruktorin Ute Hoffmann
- Balancierstrecken, Baumklettern und Seilbahnen mit Kletterlehrer Matthias Benthin
- Kinderaktionen für Beweglichkeit und Geschicklichkiet mit der Pädagogin Heike Lehhmann
- Vorstellung des längsten Barfußwander-Wegenetzes Deutschlands in der Döeritzer Heide
- Catering durch das Küchenteam der Havelland Klinik

Hinweise:

Die Barfuß-Initiative Berlin-Brandenburg ist ein offenes Netzwerk zur Förderung der Gesundheit und des präventiven Freizeitsports. Neue Netzwerker sind immer willkommen! Auch nach dem "Tag der Fußgesundheit" in Nauen am 06.05.07 benötigen wir noch verschiedene Stoffe zur Ausgestaltung des Barfußpfads. Bitte sehen Sie sich die folgende Materialliste einmal an und teilen Sie uns mit, was Sie davon für die Fußgesundheit bereitstellen können.

Material für den Barfußpfad in absteigender Dringlichkeit. Bitte geben Sie an, ob Sie selber transportieren können od. ein Fz. brauchen:

- Tannenzapfen
- Split
- Tröge oder Becken für Wasser (zum Kneipptreten oder Waten)
- farbiges Glas  (rot, blau, gelb)

Die Presse schrieb über den bevorstehenden Barfußaktionstag:

Einfach mal ohne Schuhe gehen
Barfuß-Aktionstag am 6. Mai in der Havellandklinik Nauen
Brandenburger Wochenblatt vom 29.04.07

Ohne Schuhe durch halb Nauen
Märkische Allgemeine vom 30.04.07


Fußreise zum Eingewöhnen am 26. April 2007
Berlin-Grunewald: Ökowerk Teufelssee und Umgebung
geleitet von der Barfuß-Initiative Berlin-Brandenburg

Nur einen Mausklick entfernt ist der Bericht von Ulrich

Fernsehsendung mit und über die
Barfuß-Initiative Berlin-Brandenburg
11.04.07, 20:15 Uhr


Gut zu Fuß: Barfuß (Foto: MDR)

Der in zweistündiger Zusammenarbeit mit dem sympathischen Team von Media Effekt TV am Freitag, dem 30.03.07 in und um Wilhelmshorst gedrehte Fernsehbeitrag über das Barfußwandern wurde am Mittwoch, dem 11.04.07 in Deutschlands ältester Unterhaltungssendung "Außenseiter-Spitzenreiter" des MDR um 20:15 Uhr gezeigt. Wiederholung: MDR-Fernsehen, Donnerstag, 12.04.07, 12:30 Uhr.


Johannes Kathol läuft den 27. BERLINER HALBMARATHON am 1. April 2007 barfuß

21,0975 km über Berlins Straßen, barfuß in 01:58:10 Stunden: Ergebnis Johannes Kathol Auch der Elstaler UNICEF-Laufbotschafter Mike Franke lief ebenfalls sämtliche 21,0975 km barfuß in 02:25:06 Stunden, Gratulation!

"Bei frühlingshaften Temperaturen verzeichnete der Veranstalter eine Rekordzahl von 22.048 Teilnehmern aus 70 Nationen beim diesjährigen Halbmarathon. Am Streckenrand verfolgten rund 150 000 Zuschauer den Lauf, den der Kenianer Patrick Makau Musyoki mit einem neuen Streckenrekord von 58:56 Minuten gewann. Bei den Frauen siegte die Australierin Benita Johnson in 68:28 Minuten. Die Polizei war entlang der Strecke mit insgesamt 350 Beamten im Einsatz. Rund 170 Falschparker wurden abgeschleppt. Durch den Halbmarathon kam es in der Stadt zu zahlreichen Verkehrsbehinderungen." (Tagesspiegel online, 01.04.07)


Ecstaticus interruptus am 24.03.2007

Geschrieben von Johannes am 25. März 2007 04:02:25

Das K77, ein kleiner, parkettbelegter Saal im dritten Stock des zweiten Hofhauses an der alternativ angehauchten Kastanienallee 77 im Berliner Szenekiez Prenzlauer Berg beherbergt schon länger Events innerhalb der umfangreicheren rauch- und schuhfreien Tanzszene Berlins. Jenseits der beliebten Barfuß-Disco am Kreuzberger Mehringdamm 32-34, wo im dortigen Institut für Lebenskunst und Tantra alle 14 Tage etwa 150 Frauen und Männer zu DJ-Konservensound ihre zumeist nackten Füße vom Boden abheben, versammeln sich jeden vierten Sonnabend im Monat um 20:30 Uhr etwa ein Dutzend BarfüßerInnen zum „ecstatic dance“ vor Timothy Campling, um zu handgemachtem Percussionrhythmus und Gitarren-, Sitar und anderen indischen Instrumentenklängen in Richtung Ekstase zu streben.

Nachdem Dennis Hennig am 24.05.2006 auf der Rückfahrt vom Tanzen im Tantrainstitut in der U1 von unserer Barfuß-Website hörte und mir sofort per Mail die „Tanzrituale“ mit Live Musik im K77 empfahl (vielen Dank dafür nachträglich) konnte ich gestern endlich ein dortiges Samstagsevent besuchen.

Das Treffen gliedert sich in eine Namensrunde zum Einstieg, einer knappen Stunde Musik und einem Redekreis zum Ende, 7 Euro pro Nase sind dafür fällig. Die „Tanzrituale“ im K77 sind ein geschützter Raum, wo Jeder eingeladen ist, sich frei zu entfalten, mit Trauer und Freude und allem anderen, was gerade ist, zu kommen. Weil es ein geschützter Rahmen ist, sind Zuschauer die sich nicht in den „Prozess“ begeben möchten etc. unerwünscht. Mitmacher sind immer willkommen.

Zu Timothy gesellten sich: Marcello, ein junger und begabter Trommler und eine junge und empfehlenswerte Äh-Sängerin mit bemerkenswerten Spitzschreifähigkeiten (deren Name mir leider wieder entfiel). Ein Berliner Trommler aus dem Publikum, Marcus Verwiebe, brachte sich ebenfalls ein. Die musikalischen Life-Fähigkeiten des Quartetts waren durchaus in der Lage, die tanzwilligen Einzelindividuen über die volle Stunde unter einem anfangs arabisch, später südamerikanisch inspirierten Soundnetz zu einem vielarmigen und –beinigen Organismus zu konglomerieren.

Besonders die afrikanisch anmutenden Trommeleinlagen verhalfen den Tänzern, mit raumgreifenden Bewegungen, Rufen und Schreien ihren Alltag zu vergessen. Leider konnte die Kraft der Rhythmen nicht den Bogen der Spannung halten, die nötig gewesen wäre, um den Anwesenden die Zeit zum völligen Abheben, dem Heraustreten aus ihrem Sein, zur Trance zu geben. So gestaltete sich der „ecstatic dance“ zu einem ecstaticus interruptus noch bevor er seinen Höhepunkt erreicht hatte. Und nach einer knappen Stunde war die ganze Herrlichkeit schon wieder vorbei und man versammelte sich zum gruppendynamischen feed back.

Ich selber kam müde und mit mit grundsätzlich offener aber skeptischer Einstellung ins K77 und verließ es mit gut durchbluteten Gliedern, geröteten Wangen und entspannter Laune. Auch wegen des Engagements der Musiker und der vorhandenen homogenen Barfüßigkeit möchte ich diesen Tanzabend dennoch empfehlen.

Brandenburgs Steppe am 25.03.2007

Am Sonntag, den 25. März, fuhren Johannes und ich bei 15 Grad und strahlendem Sonnenschein zum Wandern in die Gegend von Jüterbog, diesmal aber nicht zu der großen Wanderdüne, sondern weiter östlich, zum ehemaligen Truppenübungsplatz Jüterbog-Ost ... Link zu Ulrichs Bericht vom 26.03.07

7. Teil der Wanderung "Rund um Berlin" (Ludwigsfelde - Wilhelmshorst) am 18.02.07

http://f1.parsimony.net/forum994/messages/65051.htm

Barfußklettern und Beach-Volleyball im TURM-Oranienburg, 07.02.07, 21:00 Uhr

Organisiert von Matze am 07.02. Dabei waren Steff (die mit den Locken), Rike (die Blonde), Jorge (der Grauhaarige), Almuth (die Dünne mit den dunklen Haaren) Hannah (die Kleene), Matze und icke. Vielen Dank von Johannes
Bilder

UNICEF-Laufbotschafter Mike Franke barfuß

17.01.2007: "Im Oktober 2006 habe ich meinen ersten Wettkampf, die Preussische Meile in Schönwalde barfuß absolviert. Es war mein 50. Wettkampf und da wollte ich einfach etwas nicht Alltägliches machen und lief die 7, 5 km Barfuß! Das zweite mal barfuß lief ich beim Deutschlands größtem Treppenhauslauf, dem Tower Run in Neukölln. ... Mit diesem Barfußlauf wollte ich ein Zeichen für meine Tätigkeit als UNICEF - Laufbotschafter setzen, was mir auch gelungen ist."

Über das gemeinsame Barfuß-Joggen von Johannes Kathol und Mike Franke am 17.01.2007, sowie seine Erfahrungen beim Laufen mit nackten Füßen lesen Sie hier:
http://www.marathon-man-mike.eu/82303.html

03.12.06 Barfuß auf dem Weihnachtsmarkt

Geschrieben von Johannes am 05. Dezember 2006

http://f1.parsimony.net/forum994/messages/62625.htm

18.11.06 Barfuß am Tag der Demokraten und im Tropical Islands

Geschrieben von der Barfuß-Initiative Berlin-Brandenburg, Johannes, am 26. November 2006

http://f1.parsimony.net/forum994/messages/62366.htm

Wanderung von Pichelsberg nach Wartenberg

von Ulrich (Berlin) am 22. Oktober 2006 15:24

Am 21. Oktober 06 fand wieder einmal die halbjährlich stattfindende Wanderung eines Bekannten von mit statt. Der seine Wanderungen nicht auf Barfußtauglichkeit ausrichtet, weil bei ihm (fast) alle Schuhe tragen. Bisher war ich der einzige, der seit einiger Zeit diese Wanderungen komplett barfuß zurücklegt, gestern habe ich dann Johannes dieser Gruppe vorgestellt.

Die Wanderung führte über ungefähr 25 km quer durch Berlin, wobei wir aber weitgehend Grünanlagen nutzten und kaum das Gefühl hatten in der Stadt zu sein.

Den ganzen Artikel lesen Sie nach Klick auf folgenden Link:
http://www.f1.parsimony.net/forum994/messages/61369.htm


H
erbstferien 2006: Spaß und Action beim Baumklettern

Freitag, 13.10.2006, 15 - 17 Uhr, zwischen Oranienburg und Summt

Geschrieben von Johannes am 23. Oktober 2006 14:10

Unter professioneller Anleitung und Seilsicherung eines erfahrenen Klettertrainers mit Lizenzen von DAV und DKV (Deutscher Kletter-Verband) eroberten wir UNSEREN Baum im Briesetal (westlich von Summt, nördlich des Berliner Autobahnrings), Der Baum wurde vom Trainer während der Aktion ausgesucht, getestet und seine Eignung zum Klettern für Kinder positiv bestätigt.

Unsere Hände und Füße sind zum Arbeiten, Greifen und Klettern bestens geeignet: Durch die extrem hohe Anzahl an Nervenendungen und die spezialisierten Rezeptoren für Temperatur, Druck und Vibration sind unsere hochsensiblen Hand- und Fußflächen zum Spüren, Erforschen, Kontaktaufnehmen optimal vorbereitet. Die Natur hat die bei Schuhträgern unbeliebt hohe Anzahl an Schweißdrüsen in der Fußsohle für besseren Kontakt auf horizontalen und vertikalen Untergründen vorgesehen: Besser laufen, klettern, flüchten! Beim Barfußklettern werden wir die Sensitivität und Geschmeidigkeit unserer Hände und Füße für einen ganz natürlichen Zweck einsetzten und eine Menge Spaß und Action erleben.

Mangel an Bewegung ist bei vielen Kindern an der Tagesordnung und der Auslöser für psychische und physische Entwicklungsverzögerungen. Bei dieser Aktion erlebten alle Teilnehmer eine Aktion mit viel Spaß mit Anlaß für Bewegung, Koordinations- Konzentrations- und Kraftschulung in freier Natur. Mit Ehrgeiz, Kraft- und Willensanstrengung meisterten sie diese Herausforderung und nahmen dieses Erfolgserlebnis positiv in ihre Persönlichkeit und den Schulalltag mit.

33. Berlin-Marathon 24.09.06: Barfuß

Am 24.09.06 habe ich mein barfüßiges Marathondebüt in Berlin gegeben und die gesamten 42,195 km auf der offiziellen Strecke barfuß in 04:54:42 Stunden netto bewältigt, siehe Ergebnis.

Schon Abebe Bikila aus Äthiopien hat uns mit der ersten Goldmedaille eines afrikanischen Läufers bei den Olympischen Spielen 1960 gezeigt, daß ein barfüßiger Stadtmarathon machbar ist. Unser Bewegungsapparat ist für das Stehen, Gehen und Laufen ohne industrielle Hilfsmittel perfekt vorbereitet. Die Laufkondition Ihrer Füße, die sich in Joggingschuhen nur ansatzweise entwickeln kann, muß lediglich aktiviert werden. Da Sie im Gegensatz zu den Afrikanern bereits in frühster Kindheit in Schuhe gesteckt wurden, brauchen Ihre Füße eine schrittweise Rückkehr an die natürlichen Anforderungen eines Barfußlaufes.

Das erreichen Sie mit Spaß und Freude durch die Teilnahme an den Aktivitäten der Barfuß-Initiative-Berlin. Durch barfuß wandern und laufen mit der BIB erhöhen Sie die Kraft und Stabilität Ihrer Füße, so daß Sie bald auf Joggingschuhe verzichten können. Dämpfung und Pronationskontrolle übernehmen Ihre Füße. Barfußjoggen vermittelt ein berauschendes Gefühl von Kraft und Freiheit. Das Erlebnis, nicht auf Hilfsmittel beim Laufen angewiesen zu sein, gibt Ihrem läuferischen Selbstvertrauen und Ihren Laufzielen den entscheidenden Schub! Und auch wenn ein barfüßiger Stadtmarathon für Sie noch nicht in Frage kommt, sind Sie wegen des Zugewinns an Stabilität und Kondition durch das Barfußtraining bestimmt nicht traurig, oder?!?

Nutzen Sie das Wissen und die Erfahrung eines langjährigen Barfuß- und Marathonläufers (seit 1997) und revolutionieren Sie Ihr Lauftraining mit der Barfuß-Initiative-Berlin! Leichtfüßig erobern Sie neue, naturbelassene Laufstrecken und erlangen großes Vertrauen in Ihre eigene Kraft.

Ihr Körper und die Natur - mehr brauchen Sie nicht für ein perfektes Lauferlebnis!

Johannes H. Kathol

Barfuß beim Walkathon 2006

Geschrieben von Ulrich (Berlin) am 15. September 2006 10:27

Hallo

Es wird wieder mal höchste Zeit von unserer Aktivität am letzten Sonntag zu berichten. Johannes, sein Sohn Berno (7) und ich hatten beschlossen am Walkathon teilzunehmen, einer von einer Schuhhandelskette gesponserte Veranstaltung, bei der es darum geht gemütlich durch die Stadt zu spazieren. Für jeden gelaufenen Kilometer wurde dann ein Euro einem guten Zweck gespendet.

Den Bericht lesen Sie, nachdem Sie folgenden Link anklicken:
http://www.f1.parsimony.net/forum994/messages/60293.htm

5 . Teil der Wanderung "Rund um Berlin" (Königs-Wusterhausen - Rangsdorf) am 03.09.06.

Geschrieben vonUlrich am 03. September 2006 23:32:11

Heute organisierte die Barfuß-Initiative Berlin die 5. Etappe unserer Barfußwanderung "Rund um Berlin", an der Johannes, Manfred, Timo und ich teilnahmen. Möglicherweise war das durchaus unsichere Wetter Schuld an der geringen Teilnehmerzahl, aber zu viert zu wandern ist ja auch nicht schlecht. Das Wetter war auch durchaus besser als erwartet, immerhin kamen wir noch trocken in Königs-Wusterhausen an. Im Schlosspark fielen dann 2½ Tropfen, die wir erfolgreich ignorierten. Es war eine sehr schöne und abwechslungsreiche Wanderung, zu der mir Manfred Reschke, der Autor der 66-Seen-Wanderung, einer Wanderroute Rund um Berlin gute Tipps gab, für die ich mich bei ihm herzlich Bedanken möchte.

Schon der Nottekanal ab Königs-Wusterhausen bot schöne Überraschungen, von einem Spreewaldkahn bis zu einer schönen alten Klappbrücke. In Schenkendorf kamen wir am "Schloss Dracula" vorbei. Herrlich weiche Sandwege erfreuten uns immer wieder.

In Mittenwalde bestiegen Johannes und ich den Kirchturm auf engen hölzernen Treppen und konnten durch noch engere Türchen auf dessen dach gelangen, von wo wir eine phantastische Aussicht bis zum 30 km entfernten Fernsehturm am Alexanderplatz hatten.

Als wir weiter durch Mittenwalde liefen fragte uns eine Frau, ob wir unsere Schuhe versetzt hätten, was Johannes im Spaß bestätigte, da wir Geld für unsere Fahrkarten gebraucht hätten.

Nach einem wenig schönen Stück auf der Landstraße erreichten wir dann wieder herrlich sandige Wege durch Wald und über Felder, sowie an einem idyllischen See vorbei.

In Großmachnow begann es dann zu regnen, aber kaum hatte ich meine Regenjacke angezogen, hörte es auch schon wieder auf. Auf angenehm asphaltierten Radwegen kamen wir dann nach Rangsdorf, wo wir neben dem Gehweg auf geradezu federndem weichen Sand gehen konnten. Dort hat man zwar versucht Rasen zu säen, aber das Saatgut sah nicht so aus, als wolle es aufgehen.

Am Bahnhof Rangsdorf endete dann unsere heutige 19 km lange Wanderung. Als ich in Lichterfelde-Ost ausstieg, um zum Bus umzusteigen, begann es dann kräftiger zu regnen, der Bus kam aber sofort und zu Hause regnete es nicht. ...  

Ulrich

Barfuß im Bode-Museum?

Nachdem die Abordnung der BIB, bestehend aus Gabi , Ulrich und Johannes anläßlich der letzten Berliner Langen Nacht der Museen am 26. August 2006, zuerst das Märkische Museum http://www.stadtmuseum.de/index3.php?museum=mm auf befreiten Füßen erkundet hatte wurde der barfüßige Weg in Richtung Museumsinsel eingeschlagen. Ulrich hat diese denkwürdige Barfuß-Kulturwanderung bereits am 28. August beschrieben:
http://www.f1.parsimony.net/forum994/messages/59638.htm

Noch bevor wir dorthin kamen, sahen wir unszunächst die Hohenzollerngruft in den "Katakomben" des Berliner Doms an http://de.wikipedia.org/wiki/Berliner_Dom, um schließlich zu den Museen auf der Berliner Museumsinsel zu gelangen.
http://www.smb.spk-berlin.de/smb/standorte/index.php?lang=de&p=2&objID=3313&n=1
Schräg gegenüber dem Dom gelegen bot sich als 'Erste Adresse' das Alte Museum an, in dessen Obergeschoß das Ägyptische Museum eine vorübergehende Bleibe gefunden hat.
http://www.smb.spk-berlin.de/smb/standorte/index.php?lang=de&p=2&objID=24&n=1&r=1&PHPSESSID=15fd01e4fef79ee64f5f27f45ab48d6b
Wir reihten uns in
die Schlange ein, die auf den Stufen zum Eingang hinauf führte und passierten den Sicherheitscheck der dort postierten Uniformierten. Den kontrollierenden Sicherheitsmitarbeitern fiel an unserer Erscheinung nichts Ungewöhnliches auf, das sie dazu veranlaßt hätte, uns den Zutritt zu verwehren.

Wir gaben brav unsere Jacken und Rucksäcke an der Garderobe ab, bis auf Gabi, die damit innerhalb der Säle die Aufmerksamkeit der Bilderwächter auf sich zog. Die ruhige und freundliche Information, das Mitführen von Rucksäcken verstoße gegen die Besucherordnung, ignorierte sie ebenso gelassen und so wurden aus einem Wächter schließlich mehrere, die sich, angespornt durch die Verweigerungshaltung unserer Mitbarfüßerin, auf die Suche nach weiteren kritikwürdigen Punkten machten, um unseren Besuch beenden zu können.

Schnell wurden unsere Füße als nackt ausgespäht und damit zum Stein des Anstoßes. Nachdem wir die Information der Bilderwächter, der barfüßige Museumsbesuch sei nicht gestattet, mit geduldigem Nachfragen nach dem Grund begegneten (der uns nicht genannt werden konnte, lediglich Scheinargumente wurden vorgetragen) und noch mehrere Minuten den Aufforderungen, das Museum zu verlassen, mit vorgetragenem Unverständnis standhielten, wurde der Ruf nach der Polizei laut. Vorher noch erregte unsere "Sonderbehandlung" durch die Museumswächter einige Aufmerksamkeit bei den übrigen Besuchern und stieß gerade bei jüngeren auf Unverständnis und Kopfschütteln. Um einer Verstärkung durch grünuniformierte Staatsbedienstete zuvor zu kommen und die damit verbundene Verschwendung von Steuergeldern abzuwenden beugten wir uns schließlich der Ordnungsmacht und verließen den hohen Kulturtempel.

Ein Haus weiter hinten Richtung Spree erging es uns in der Alten Nationalgalerie auf der Museumsinsel http://www.smb.spk-berlin.de/smb/standorte/index.php?lang=de&p=2&objID=29&n=1&r=2&PHPSESSID=15fd01e4fef79ee64f5f27f45ab48d6b
wegen unserer befreiten Füße ebenso und - wie Ulrich ja
schon beschrieb - besuchten wir abschließend noch das Deutsche Historische Museum http://www.dhm.de/ und konnten dieses, vorübergehend belästigt von einer übereifrigen Bediensteten mit Walkie-Talkie, auch ohne Beanstandungen besichtigen.

Etwas mehr als eine Woche später saß ich am 05. Sept. um 17 Uhr im Büro von Herrn Richartz, dem Leiter Besucherdienste der Staatlichen Museen Berlin, den ich um ein Gespräch gebeten hatte.
http://www.smb.spk-berlin.de/smb/service/index.php?lang=de&p=2&objID=3295&n=13
Er zog nach meiner kurzen Schilderung unserer
Erlebnisse im Alten Museum und in der Alten Nationalgalerie einen Kollegen hinzu, weil er ihn ebenfalls über die Vorfälle aufgrund der erheiternden Wirkung und des Wiedererkennungsgrades in Kenntnis setzen wollte.

Herr Richartz schilderte mir die schon Jahre anhaltende Konfrontation der Staatlichen Museen Berlins mit dem Wunsch der Besucher, sich vor Ort mit befreiten Füßen umsehen zu können. Besonders die Dahlemer Museen, die als dritter großer Museumsstandort neben Museumsinsel und Kulturforum ihren Schwerpunkt in der Völkerkunde haben, müssen sich seit Jahrzehnten mit der Frage auseinandersetzen, ob sie barfüßigen Besuchern den Eintritt gestatten.
http://www.smb.spk-berlin.de/smb/standorte/index.php?lang=de&p=2&objID=33&n=4
Lt.
Herrn Richarts kamen dorthin schon immer mehr Menschen, die sich für fernöstliche Kulturen interessieren und ihren Bekleidungsstil den dortigen Gepflogenheiten (Barfüßigkeit) anpassen. Nachdem bei den jeweiligen Konservatoren Auskünfte über die Wirkung des Fußschweißes auf die vorhandenen Böden eingeholt wurden, entschieden sich die Direktoren der Dahlemer Museen folgendermaßen: Im Museum für Völkerkunde ist barfüßiger Besuch zugelassen (wegen des mögl. Besuchs von tatsächlich barfüßigen wirklichen Ostasiaten) - im Museum für Ostasiatische Kunst dagegen nicht.

Ulrich und ich wollen das in den nächsten Wochen für eine Barfuß-Kulturwanderung nutzen. Bei Interesse bitte melden.

Herr Richarts stellte mir eine Klärung der Besucherregelung für die Häuser auf der Museumsinsel nicht vor März 2007 in Aussicht. Wenn Sie nicht so lange mit der schuhbefreiten Besichtigung des millionenschwer restaurierten Bode-Museums
 http://www.smb.spk-berlin.de/smb/standorte/index.php?lang=de&p=2&objID=28&n=1&r=5
warten und einen barfüßigen Besuch ausprobieren wollen, bietet sich folgendes
Event an:

«Apollo und Hyacinth» nun auch nachts im Bode-Museum
veröffentlicht auf der Website der Berliner Morgenpost am 21.11.2006 um 16:18 Uhr:
"Berlin (dpa/bb) - Wegen der großen Nachfrage wird Mozarts Oper «Apollo und Hyacinth» nun auch nachts im Bode-Museum in Berlin aufgeführt. Die Oper unter der künstlerischen Gesamtleitung von Christoph Hagel mit dem brasilianischen Startänzer Ismael Ivo und den Berliner Symphonikern wird an den drei Samstagen (25. November, 2. und 9. Dezember) um jeweils 23 Uhr gezeigt, teilte das Museum am Dienstag mit. Eine Karte kostet 41,40 Euro." Viel Spaß ;-) !

Johannes

Zu den Karower Teichen

Geschrieben von Ulrich am 21. August 2006 12:10:00:

Nach längerer Zeit konnte die Barfuß-Initiative Berlin gestern endlich wieder eine Wanderung durchführen. Organisiert wurde die Tour von Tanja, der ich heute noch einmal dafür danken möchte. Sie hatte insbesondere die wunderbaren Wege um die Karower Teiche erkundet, während wir uns auf der zweiten Hälfte unserer Wanderung auf Karten verließen.
Übrigens handelte es sich möglicherweise sogar um die erste Barfußwanderung in der Hobby-Barfuß-Geschichte, bei der die Männer in der Minderheit waren. Tanja und Rolf brachten ihre Tochter Katharina mit, Manfred seine Töchter Anna und Ronja, und dann war auch noch Gabi dabei, die ich bereits auf unserer Usedomfahrt kennen lernte.
Die dreijährige Katharina hatte zunächst leider etwas Angst vor mir und Manfred, obwohl wir ihr bestimmt nichts getan haben, da hieß es dann Abstand halten, damit sie nicht weint, aber glücklicherweise gab sich das nach einer Weile.
Bei angenehmen Temperaturen, teils sonnigem, teils wolkigem, aber trockenem Wetter trafen wir uns um 11:00 Uhr am S-Bahnhof Karow. Von dort gingen wir zunächst zur Panke (einem rechten Nebenfluss der Spree) und erreichten etwas später die Karower Teiche, die sich zunächst allerdings hinter dichtem Schilf versteckten. Die bis vor kurzem noch vorhandenen Vogelbeobachtungstürme wurden leider kürzlich alle wegen Baufälligkeit abgerissen. Dennoch ergaben sich später zahlreiche Möglichkeiten die Teiche auch zu sehen und auf wunderbar sandigen Wegen zwischen ihnen hindurch zu wandern.